Riedacker

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Riedacker

Ersatzneubau Mietwohnungen

12'855m2 GF

33.7 Mio CHF

Projektwettbewerb 2018, 2.Preis

Baugenossenschaft Glattal Zürich

Eine gebogene, fünfgeschossige Zeile erstreckt sich vom Luchswiesenweg zur Altwiesenstrasse hin. Die spezifische Geometrie der Parzelle erweist sich dabei als geradezu ideal. Durch die Konzentration der Baumasse entlang der Parzellengrenze gegen Norden entsteht südwärts ein maximal grosser Gartenraum mit idealer Belichtung und maximaler Distanz zu den Nachbarschaften. Mittels der einen Figur werden klare Aussenräume geschaffen: ein im Norden liegender Adressierungs- und Zugangsbereich und ein südwärts liegender Gartenraum. Die Grösse der Zeile wird mit verschiedenen Massnahmen auf die kleinteilige Nachbarschaft heruntergebrochen. Einerseits gliedern vorspringende Gebäudeteile in einem regelmässigen Rhythmus die Gebäudelänge, andererseits folgt die Zeile mit ein Meter Höhenversätzen der nach Norden hin abfallenden Topographie. Kommt dazu, dass das geometrische Phänomen des Bogens die Zeile auf der konkaven Seite kürzer in Erscheinung treten lässt, und auf der konvexen Seite das Gebäude gar nicht in der vollen Länge wahrgenommen werden kann. Die durchgesteckten Wohnungen ermöglichen den Bezug zum Zugangs- wie auch zum Gartenraum. Räumlich prägendes Element ist die gestaffelte Raumabfolge von Küche, Essen und Wohnen. Dieser Grundtyp wird jeweils für eine 3.5 und 4.5 Zimmer Wohnung angewandt und alternierend gespiegelt. Diagonalblicke in die Tiefe der Wohnung schaffen Grosszügigkeit. Durch den vorspringenden Gebäudeteil entstehen für einen Grossteil der Wohnungen dreiseitige Ausblicke. In den gemeinschaftlichen Bereichen der Wohnungen wird die Geometrie der Kurve spürbar. Die Wohnungen öffnen sich zum Gartenraum und zur Sonne hin.

Hagmannareal

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Hagmannareal

Neubau Mietwohnungsbau

in Zusammenarbeit mit weberbrunner architekten ag

7'875m2 GF (1.Etappe)

23.7 Mio CHF (1.Etappe)

Fertigstellung 2017 (1.Etappe)

Familie Hagmann

Fotograf Georg Aerni, Volker Schopp

Der Projektperimeter befindet sich in Winterthur Seen und liegt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Es ist nun die Absicht, auf den Grundstücken in 2 Etappen ca. 120 Mietwohnungen zu realisieren. Die Topographie prägt das Areal wesentlich. In der Diagonalen gemessen ergeben sich Höhendifferenzen von ca. 13 Metern. Das Areal kann in 3 Bereiche unterteilt werden: einen höherliegenden Bereich im Südosten mit den bestehenden Gebäuden, ein nach Nordwesten abfallender Hang und ein tieferliegender Bereich an der Grundstrasse. Mit den neu zu planenden Wohngebäuden soll der abfallende Hang weiterhin als Freiraum erhalten bleiben. Hofgebäude (1.Etappe): Zusammen mit der Scheune wird ein neues Ensemble gebildet. Diese neue Gesamtfigur windet sich um einen zentralen Hof, der bewusst als dichter, räumlich klar gefasster Raum ausgebildet wird. Das Gebäude beginnt im Westen 3-geschossig, nimmt im Südflügel um 1 Geschoss zu und endet an der Arbergstrasse als 5-geschossiges Gebäude. Durch die Höhenstaffelung reagiert es angemessen auf die unterschiedlichen Nachbarschaften. Die unterschiedlichen Wohnungsgrössen werden im U-förmigen Gebäudekörper frei verteilt und tragen so zu einer guten Durchmischung bei. Die meisten Wohnungen profitieren von einem privaten Aussenzimmer und einer Verandaschicht zum Hof hin.

Oberrüti

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Oberrüti

Neubau Schulräume und Doppelsporthalle

2'400m2 GF

in Bearbeitung 2018-2021

Gemeinde Oberrüti

In der gewachsenen Schulanlage werden die verschiedenen Funktionen (Schul-/Sporträume) je unterschiedlichen Häusern zugeordnet. Der gemeinsame Pausenhof spannt sich zwischen diesen Häusern auf. Die übergeordnete Sichtachse vom Wald zur Kirche verläuft mittig über das Schulareal und verknüpft die einzelnen Nutzungen und Aussenräume untereinander. Dieses ortsbauliche und funktionale Prinzip wird mit der Erweiterung aufgenommen und zusätzlich gestärkt. Die neu geforderten Nutzungen werden in zwei separate Gebäude untergebracht: Die neue Sporthalle im westlichen Arealteil als öffentlicher Auftakt ins Dorf von der Hauptstrasse her und das neue Werkgebäude, welches im östlichen Baubereich zu liegen kommt und die Anbindung zur bestehenden Schulanlage gewährleistet. Ein drittes Volumen als Geräteraum und gedeckter Unterstand grenzt den neuen Pausenbereich zur offenen Landschaft hin ab. Mit der vorgeschlagenen Disposition wird ein gefasster, naturnaher Aussenraum gebildet. Der entstehende Pausenraum ist Teil der Serie von Aussenräumen in gestaffelter Höhenlage. Er bildet die Adressierung: der Ankunftsort ist nicht ein Gebäude sondern ein Platz. Die Dachausbildung der Neubauten unterstützt durch die entstehenden Giebelformationen den Zusammenhalt der Schulbauten und ermöglicht eine harmonische Einbettung der Baukörper in den ländlichen Kontext. Die additive Aneinanderreihung einzelner Giebeldächer verweist auf die jeweils spezifische Nutzung und verleiht den Gebäuden einen identitätsstiftenden Ausdruck.

Rapperswil

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Rapperswil

Neubau Mietwohnungsbau

16'140m2 GF

ca. 45 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2017, 3.Preis

Gebäudeversicherung Kanton St.Gallen

Die bestehende Siedlung aus dem Jahre 1948 wurde in der Tradition der Gartenstadt erbaut. Die längs und quer zu den Strassen ausgerichteten Gebäude sind von grosszügigen Grünflächen umgeben. Ein über die Jahre gewachsener imposanter Baumbestand bespielt die Grünflächen innerhalb der Siedlung. Mit der nun geforderten Verdichtung sollen die vorhandenen Qualitäten erhalten, akzentuiert und neu interpretiert werden. Mit einem Gebäudeensemble von sechs kompakten Volumen und dem bestehenden Gebäude des Erweiterungsperimeters werden die Raumkanten des Gevierts definiert und gleichzeitig wird eine offene grüne Mitte geschaffen. Diese bildet durch ihre Dimension einen aussergewöhnlichen quartierübergreifenden Grünraum, welcher der neuen Siedlung trotz baulicher Verdichtung eine eigene Identität und Grosszügigkeit bietet. Es werden drei verschiedene Haustypen vorgeschlagen. Dadurch entstehen Wohnungen mit ganz unterschiedlichen Qualitäten und Grundrisszuschnitten. Über einen einheitlichen Gebäudeausdruck werden die verschiedenen Haustypen zu einem Gesamtbild zusammengeführt. Die Gebäudevolumen sind durch eine vorgelagerte Holzlaube gegliedert, welche den Häusern als Erschliessung, Aussenraum und Filter für die Sicht nach aussen dient. Sie wird bei den 3 Haustypen zu unterschiedlichen Aussenraumsituationen geformt – von vorspringenden Balkonen bis zu introvertierten Loggien. Die gewählte Gebäudestruktur wird als vorfabrizierter Holzbau vorgeschlagen, was auf das additive System der Wohnungen verweist. Die Baukörper sind vom Terrain abgehoben und schaffen so einen leichten und eleganten Kontrast zur üppigen Natur der Gartenanlage.

Zelgli

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Zelgli

Umbau und Neubau Primarschulanlage

1'185m2 GF

6.7 Mio CHF

Fertigstellung 2016

Gemeinde Killwangen

Fotograf Radek Brunecky

Die Schulanlage Zelgli befindet sich an zentraler Lage in Killwangen. In den 70er Jahren wurde die Schulanlage erstellt. Die Gebäudekörper fügen sich als abgetreppte Volumen gut in den Hang ein. Die beiden Trakte werden über eine mittige Erschliessungszone erreicht. Diese 1-geschossige Erschliessungszone fungiert als «Gelenk» der Anlage und tritt als beidseitig vollflächig verglaster Durchschussraum in Erscheinung. Die nun geforderte Erweiterung nimmt die Qualitäten und Charakteristiken der bestehenden Anlage auf und denkt sie weiter: Das neue Volumen wird östlich an den bestehenden Schulhaustrakt angebaut. Analog zur bestehenden Erschliessungszone wird auch hier mit einem eingeschossigen «Gelenk» an die Anlage angebaut. Hier werden die Aula und der gedeckte Pausenbereich untergebracht und können sowohl von den bestehenden Unterrichtsbereichen, wie auch vom projektierten Anbau direkt erreicht werden. Der neue Schultrakt tritt als zweigeschossiger Gebäudekörper in Erscheinung. Die neuen Unterrichtsräume im 1.Obergeschoss gliedern sich um eine innere Halle, die über 2 Lichthöfe gut belichtet wird. Im Erdgeschoss befinden sich die Räume für die Lehrerschaft. Über die Lichthöfe werden die beiden Ebenen visuell miteinander verbunden.

Reichenbachstrasse 118 BE

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Reichenbachstrasse 118 BE

Neubau Mietwohnungen

11'860m2 GF

45 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2017, Endauswahl

Immobilien Stadt Bern

Das Baufeld zeichnet sich durch seine exponierte Lage und seine unterschiedlichen Nachbarschaften aus. Mit dem gewählten Bautypus der Winkelfigur werden auf der kleinmassstäblichen Ebene Nischen geschaffen, währenddem durch die Multiplikation und versetzte Anordnung von dreier dieser Gebäudevolumen eine Gesamtfigur entsteht, die im Kontext zu bestehen vermag. Die Figur entwickelt sich aus den nachbarschaftlichen Begebenheiten und schafft zwei grosszügige Freiräume: Zum südlichen Amphitheater tritt das Gebäudevolumen zurück und lässt zusammen mit dem sehr schönen Baumbestand eine Grünfläche für die Bewohner entstehen. Durch den Rücksprung zur Reichenbachstrasse entsteht ein zweiter Aussenraum. Zu den erdgeschossigen Freiräumen wird eine gemeinschaftliche Dachterrasse vorgeschlagen. Mit der gewählten Erschliessungstypologie werden diese beiden Freiraumebenen verbunden: Ein System von zweigeschossigen Laubengängen windet sich um die Winkelbauten und führt diese an ihren Enden wieder zusammen. Die Wohnungen werden durch eine Kombination von 4-Spännern und einer Laubengangtypologie erschlossen. Es entsteht eine Vielzahl an unterschiedlichen Wohnformen: Entlang den Laubengängen werden Maisonettewohnungen angeboten. Um die Treppenkerne werden jeweils 4 Geschosswohnungen organisiert. Der architektonische Ausdruck leitet sich direkt aus den gebäudetypologischen Überlegungen ab. Dem System der direkten Lastabtragung folgend werden die Fenster direkt übereinander angeordnet, wodurch eine elegante, vertikale Fassadengliederung entsteht. Überlagert wird diese mit den horizontalen Ebenen der Laubengänge.

Posieux

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Posieux

Konferenzgebäude

2'040m2 GF

9 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2017, 6.Preis

Bundesamt für Bauten und Logistik

Der Campus Agroscope Posieux ist eingebettet in eine weite, offene Landschaft. Westlich und nördlich wird das Areal durch zwei Laborgebäude begrenzt. Dazwischen soll ein neues Restaurant- und Konferenzgebäude erstellt werden. Die Bauparzelle ist geprägt durch die von West nach Ost abfallende Topographie. Ein eingeschossgies, quadratisches Volumen besetzt die nordwestliche Ecke der Parzelle. Unter dem Dach werden der Konferenzsaal, das Restaurant, die Produktionsküche und die Bibliothek auf einer Ebene angeordnet. Das Dach kragt allseitig aus und wird an seinen vier Seiten durch Betonkerne stabilisiert. So scheint es von aussen, als würde das Dach alleine von diesen vier Betonkernen getragen. Die abfallende Topographie wird in das Gebäude genommen und im Innern erfahrbar gemacht. Es entstehen Raumhöhen von vier bis fünfeinhalb Metern. Der allseitig verglaste Pavillon lässt die Landschaft hindurch fliessen. Man betritt das Gebäude über die vier vorangestellten Kerne. Eingangstore lassen sich am Morgen öffnen und signalisieren den Leuten, dass das Haus offen ist, wie bei einer Scheune. Jedem der vier Kerne wird eine spezifische Eingangsfunktion zugeteilt. Der östliche Kern bildet das Hauptportal, der südliche den zweiten Eingang vom oberen Zugangsniveau, der westliche Kern beinhaltet den Zugang zur Hauswartwohnung, und der nördliche Kern dient als Anlieferungs- und Personalzugang der Produktionsküche. Die schweren Gebäudekerne und die feine Glaskonstruktion stehen in einer gegenseitigen Wechselwirkung zueinander: Während im Verlaufe des Tages die Gebäudekerne den Raum definieren, sind es in der Dämmung und bei Dunkelheit die ausgeleuchteten Räume, die nach aussen strahlen.

Allmend

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Allmend

Neubau Schulhaus mit Einfachturnhalle

6'350m2 GF

39.0 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2016, 4.Preis

Immobilien Stadt Zürich

Das neue Schulhaus Allmend liegt als zentrales Baufeld des Green City Areals an der übergeordneten Freiraumachse vom Sihlraum zur Entlisberger Hangkante. Eine Fussgängerpasserelle soll die Vernetzung der Freiräume ermöglichen. Es wird ein kompakter, viergeschossiger Solitär vorgeschlagen. Die Passerelle Haspelsteg wird an das neue Schulhaus angelagert, und damit integrierender Teil der Schulanlage. Durch die gewählte Setzung entsteht im Norden der Parzelle ein neuer Freiraum, welcher sowohl Pausenplatz wie auch Ankunftsort von der Passerelle ist. Im Süden wird der Maneggplatz räumlich gefasst, und verbindet die beiden Ankunftsorte Spinnereiplatz und den Passerellenabgang. Über den Pausenplatz betritt man das grosszügige Foyer im Erdgeschoss. Hier befinden sich die gemeinschaftlichen Räume und der Zugang zur Sporthalle. Eine quer durchs Gebäude verlaufende Erschliessungskaskade verbindet alle Geschosse miteinander. Gleichzeitig wird so der Pausenplatz auf Stadtniveau mit dem Allwetterplatz auf dem Dach verbunden. Die Unterrichtsräume sind um eine gemeinsame Halle angeordnet, welche dank aussenliegenden Fluchtbalkonen bespielt werden kann. Die äussere Erscheinung des Schulhauses nimmt Bezug zur industriellen Geschichte des Ortes. Eine feingliedrige, schwarze Stahlstruktur aus profilierten Stützen und Deckenverkleidungen gliedert die Fassade regelmässig. Die warme Farbigkeit der Stoffmarkisen kontrastiert die zurückhaltende dunkle Erscheinung der Stahlfassade. Im Innern setzt sich die Industrieästhetik fort. Die Stahlstruktur aus Stützen und Trägern wird offen gezeigt. Ebenso wird die Verbunddecke aus Trapezblech und RC-Beton in den Innenräumen sichtbar gemacht.

Bauhaus Museum Dessau

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Bauhaus Museum Dessau

Neubau Museum mit Freianlagen

5'530m2 GF

25 Mio Euro

Internationaler Realisierungswettbewerb 2015, Endrunde

Stiftung Bauhaus Dessau

Die bestehende Stadtstruktur zeigt sich sehr heterogen, sowohl bezüglich der Entstehungszeit und –geschichte als auch der Grundflächen und Volumen. Die Antwort auf diesen vielschichtigen Ort ist eine fragmentierte Gebäudestruktur, welche am Übergang von Stadt zu Park an der Kavalierstrasse liegt. Die 2-geschossige Gebäudekomposition spannt sich im Stadtpark zwischen den bestehenden schützenswerten Bäumen auf. Kerne wachsen aus dem Erdboden und tragen die in Tiefe und Höhe leicht versetzten Volumen. Der Parkraum fliesst zwischen den Gebäudekernen hindurch. Die gleichermassen attraktiven Nutzungen des Museums und des Stadtparks bieten so das Potential zur gegenseitigen Aufwertung. So soll das Erdgeschoss als eine Art Stadtforum verstanden werden, welches seinen Beitrag zur Öffentlichkeit des Stadtparkes leistet. Das Gebäude erschliesst sich von allen Seiten hin zum mittig gelegenen Foyer, welches sich über beide Geschosse als inneres Atrium erstreckt und so visuell eine Verbindung von der Ausstellungsebene zur Zugangsebene schafft. Das luftig leichte Atrium kontrastiert zu den geschlossenen, schweren Museumskuben. Während im Verlaufe des Tages die Gebäudekörper die Räume definieren und sich die Glasebene nahezu auflöst, sind es in der Dämmung und bei Dunkelheit die ausgeleuchteten Räume, die nach aussen strahlen. Die einzelnen Ausstellungsbereiche gruppieren sich um das innere Atrium. In den verglasten Übergängen zwischen den einzelnen Museumskuben wird dem Besucher der Blick zum Park und zur Strasse hin freigegeben. Gleichzeitig fällt über diese Zwischenräume Licht in die darunterliegende Zugangsebene.

Laufen

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Laufen

Neubau Sekundarschulhaus, Doppelsporthalle

8'710m2 GF

39.0 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2014, 3.Preis

Baudirektion Kanton Basel-Landschaft

Das Konzept schlägt eine niedrige, flächige Bauweise vor, welche die südwestliche Ecke des Grundstücks einnimmt. Dadurch ordnet sich das Gebäude in der Höhe gut in die umgebenden Wohnbauten ein. Die Topographie des Ortes ermöglicht es, 2 Geschosse mit direktem Aussenzugang zu organisieren. Die neue Schulanlage wird in der Horizontalen organisiert. Dadurch gelingt es, die gesamten Klassenzimmer auf einer Ebene anzuordnen und somit eine maximale Freiheit an klassenübergreifenden Unterrichtsformen zu erhalten. Durch seine Struktur wird das Gebäude klar in 2 Bereiche unterteilt: Eine umlaufende äussere Schicht („Kranz“) und eine introvertierte innere Raumzone, die von den unterschiedlichen Sicht- und Raumbeziehungen lebt. In der äusseren Schicht werden alle Unterrichtsräume angeordnet. Die flexible Struktur lässt hier eine beliebige Unterteilung und Organisation zu. So ist es möglich, die einzelnen Nutzungen klar zu trennen (so wie auch in den Grundrissplänen eingetragen), jedoch ist auch eine viel freiere, durchmischte Bespielung denkbar. Im Innern bilden die Aula und die Präsenz der Turnhalle das Zentrum der Anlage. Insgesamt wird so dem Anspruch an eine lebendige, auf Synergien und Austausch beruhenden Anlage gerecht.

Herdernstrasse

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Herdernstrasse

Neubau Mietwohnungen

7'960m2 GF

20.5 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2014, Anerkennung

Immobilien Stadt Zürich

Im äusseren Hardgebiet lösen sich die Blockrandstrukturen allmählich auf. Insbesondere die Eckgebäude im Gebiet Hard/Letzi (z.B. Haus zum Eber, Hubertus) wurden schon im frühen 20. Jahrhundert gebaut. Oftmals blieb es aber bei der Markierung der Ecke an einer Strassenkreuzung. Der angedachte Blockrand wurde nie vervollständigt. Heute präsentiert sich das Gebiet als heterogenes Konglomerat unterschiedlichster Baustrukturen und Nutzungsinseln. Mit dem vorliegenden Projektvorschlag wird die klammerförmige Figur im Strassengeviert westlich vervollständigt. Das winkelförmige Gebäude folgt nach aussen hin den Verkehrsbaulinien. Zum Familiengartenareal hin wird die bebaubare Fläche durch ovale Einschnitte gegliedert. Die Hofseite des Gebäudes unterscheidet sich dabei klar vom äusseren, ruhigen Auftritt zum Strassenraum hin. So löst sich die klare Geometrie des Eckgebäudes zum Freiraum hin auf, und wird durch die Einschnitte fragmentiert. Es entsteht der Eindruck einer Komposition von Häusern, die sich um den Hof formieren. Um den gemeinschaftlichen Hof gruppieren sich die Grosszahl der Wohnungen. Die ovalen Einschnitte ermöglichen zudem ein nachbarschaftliches Gegenüber. Eine Filterschicht zum Hof hin vermittelt zwischen Innen und Aussen. Die Wohnungen haben hier ihre privaten Aussenräume.

SueTil Neuhegi

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SueTil Neuhegi

Neubau Miet- und Eigentumswohnungen mit Gewerbeflächen

in Zusammenarbeit mit weberbrunner architekten ag

52'880m2 GF

85.0 Mio CHF

in Bearbeitung, 2013-2018

Allianz Suisse AG, Implenia Immobilien AG

Fotograf Beat Bühler

Mit dem Studienauftrag soll eine Wohnüberbauung mit ca. 300 Wohnungen und Gewerbeflächen im Erdgeschoss geplant werden. Ein übergeordnetes Regelwerk (Hybrid-Cluster-Bebauung) definiert die baurechtlichen Rahmenbedingungen. Mit dem Zusammenschluss zu einer Grossform wird ein maximaler, frei zu bespielender Innenhof erzeugt. Dieser dient der neuen Bebauung als identitätsstiftendes Element. Durch eine Staffelung der hinteren Gebäudezeile wird erreicht, dass sich das Gebäude gut in den nachbarschaftlichen Kontext einordnet. Einschnitte in den oberen Geschossen gliedern den Gebäudekörper und bilden attraktive Terrassenwohnungen auf unterschiedlichen Geschossen. Einschnitte im Erdgeschoss markieren die beiden Plätze mit ihren gewerblichen Nutzungen und verbinden diese untereinander. Die Wohnungstypen sind direkt aus der Schnittfigur mit den unterschiedlichen Gebäudetiefen abgeleitet und daher durch ihre Lage im Gebäudekörper geprägt. Sie folgen dem Prinzip einer freien Raumfigur, welche die gemeinschaftlichen Bereiche aufnimmt. Durch ein angeschlossenes, offenes Zimmer erfahren sie jeweils eine räumliche Erweiterung. Kombiniert mit einer Raumhöhe von 2.65 Metern entwickeln die Wohnungen so eine Grosszügigkeit. Dieses Grundprinzip wird an unterschiedliche Aussenräume geknüpft, wodurch eine Vielzahl an Wohnungstypen entsteht.

Engelstrasse

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Engelstrasse

Neubau Zweifamilienhaus

780m2 GF

1.6 Mio CHF

Fertigstellung 2014

privat

Fotograf Radek Brunecky

Die Parzelle befindet sich an erhöhter, ruhiger und sonniger Lage am Dorfrand von Esslingen. Die Qualitäten des Grundstücks werden massgeblich durch die Topographie und die südöstlich angrenzende Freifläche bestimmt. Während man im Erdgeschoss vom unmittelbaren Gartenbezug profitiert, eröffnen sich aus dem Dachgeschoss attraktive Blicke über die Obstbäume hinweg Richtung Voralpen. Die beiden zu erstellenden Wohneinheiten sollen maximal von den Qualitäten des Ortes profitieren. Daraus und aus den baurechtlichen Rahmenbedingungen entstanden zwei ineinandergeschobene „Häuser“. Die Wohnungen werden über 3 Geschosse organisiert, wobei jedes Geschoss seinen eigenen Charakter hat: Das Erdgeschoss als offener Grundriss um einen mittigen Kern mit raumhohen Fensteröffnungen über Eck, das Obergeschoss als introvertiertes Geschoss mit den Schlafzimmern und der Dachraum als offener, erweiterter Wohnraum mit vollverglasten Giebelfassaden. Die hausinterne Erschliessung wird als Weg durch das Gebäude verstanden, welcher die verschiedenen Ebenen visuell miteinander verbindet. Von aussen soll das Gebäude als skulpturaler Körper in Erscheinung treten. Aussenwand und Dachfläche werden als Einheit wahrgenommen. Der dunkle Farbton verleiht dem Gebäude eine edle Ausstrahlung und erzeugt einen schönen Kontrast zum weissen Innern.

Stadtraum HB

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Stadtraum HB

Büro- und Dienstleistungsgebäude

17’000m2 GF

40 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2011

SBB Immobilien

Mit der Setzung einer durchgehend 40m hohen Gebäudescheibe soll der Auftakt zum neuen Stadtteil Europaallee gebildet werden. Die stark ausgeprägte horizontale Bewegung des Gleisraumes wird kontrastiert durch das schmale vertikale Gebäude. Zwei schmale Einschnitte gliedern die Gebäudescheibe, und ermöglichen unvermittelte Ein- und Ausblicke. Gleichzeitig entsteht eine mehrdeutige Lesbarkeit des Gebäudekörpers: Sind es drei aneinandergereihte Bauten, oder ein einziges Gebäude mit vertikalen Einschnitten. Die Büroeinheiten werden durch Einstülpungen im Erdgeschoss von der Europaallee erschlossen. Die Geschossflächen können über die Vertikale zu grösseren Einheiten zusammengehängt werden. Die Fassade gliedert sich in der Länge durch eine sägezahnartige Abwicklung. Die äussere Wahrnehmung spielt dabei insbesondere mit der Länge des Gebäudes. So wird die Fassade teils als horizontale Bänderung wahrgenommen, teils als vertikal gegliederte Fassade. Die Fächerung ermöglicht Diagonalblicke in die Tiefe respektive in die Höhe des Aussenraumes.

Schalmenacker

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Schalmenacker

Neubau Primarschulhaus, Dreifachsporthalle

4200m2 GF

12.1 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2010, 2.Preis

Gemeinde Rafz

Die Schulanlage Schalmenacker wurde um 1975 nach den Plänen von Ulrich J. Baumgartner erstellt. Zwei klar ausgerichtete Gebäudekörper werden über eine angehobene Pausenplatzebene erschlossen. Durch die Erweiterung wird die bestehende Pausenplatzebene mit einem flachen Gebäude, welches in den Landschaftsraum hineingreift, erweitert. Die neue Gesamtanlage wird so westlich zu einem klaren Abschluss gebracht. Gleichzeitig wird die Ebene des bestehenden Pausenplatzes mit dem Rafzer Feld über eine Freitreppe stärker verbunden. Unter der erweiterten Pausenplatzebene werden die neu geforderten Nutzungen untergebracht; nördlich die Mehrzweckhalle und südlich die zusätzlichen Unterrichtsräume für einen Grund-/Basisstufenunterricht. Hierbei entwickelten wir eine offene eingeschossige Lernlandschaft, die sich aus 6 Grundmodulen mit dazugehörigem Aussenraum zusammensetzt. Der modulare Aufbau ermöglicht unterschiedliche Bespielungsszenarios - vom klassischen Frontalunterricht bis zur Themenwoche in grösseren Klassenverbänden. Die Erscheinung und Materialisierung des Gebäudes ist im Wesentlichen durch die Struktur bestimmt. Das Baumaterial Holz stärkt den angestrebten pavillonartigen Charakter des Gebäudes und soll als naturnahes, rohes Baumaterial wahrgenommen werden.

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