Witikonerstrasse

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Witikonerstrasse

Neubau Mietwohnungen und Gewerbeflächen

Mitarbeit Wettbewerb: Loris Vendrami, Chaoyi Yu

7'800m2 GF

-

Planung und Ausführung als Generalplaner 2023-2027

Pensionskasse Swiss Re

in Zusammenarbeit mit Laterza Graf Baupartner AG

Der neue Zentrumsbau bezieht sich als strassenbegleitendes Volumen in seiner Massstäblichkeit auf die altrechtlichen Arealüberbauungen in zweiter Reihe. So besteht der Anspruch, einen neuen Ort zu schaffen, welcher dem Zentrum Unterdorf in Witikon eine neue Identität verleiht. Das in der Höhe gestaffelte Gebäude wird entlang der Witikonerstrasse über erkerartige Vorsprünge, Eckrisalite und vorgelagerte, erdgeschossige Teile als vermittelnde Elemente zur Nachbarschaft gegliedert. Der Duktus der bestehenden Bauten mit den Staffelungen wird im Neubau fortgeführt und eigenständig weiterentwickelt. Durch die strassenbegleitende Bebauung wird im Innern ein parkartiger Innenhof mit den bestehenden Bauten räumlich gefasst. Jeweils in Ost-West-Richtung und entsprechend der Kaltluftströmung ist das neue Ensemble offen und mit der Umgebung vernetzt. Über zwei offene Durchgänge wird der Strassenraum mit dem parkartigen Innenhof verbunden. Dadurch werden auch die Bestandesbauten in der zweiten Bautiefe auf selbstverständliche Art und Weise erschlossen. Zudem liegen an den Durchgängen angrenzend jeweils die Eingangshallen zu den Treppenhäusern. Eine Arkade artikuliert die Wichtigkeit der öffentlichen Bibliothek und trägt den Gedanken der Zentrumsfunktion nach aussen hin. Entsprechend der Lage werden unterschiedliche Wohnungstypen entwickelt. Im mittigen Gebäudeteil werden durchgesteckte Kleinwohnungen mit einer offenen Raumabfolge von Ess- und Wohnbereich mit vorgelagerter Küche angeordnet. An den Gebäudeflügeln befinden sich Über-Eck angeordnete Wohnungen.

Wollishofen

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Wollishofen

Neubau Wohn- und Gewerbeüberbauung

Mitarbeit Wettbewerb: Loris Vendrami, Leonardo Meanti, Felix Iburg

14'200m2 GF

-

Planung und Ausführung als Generalplaner 2023 - 2027/2030

SBB AG, Immobilien Development

in Zusammenarbeit mit Caretta Weidmann AG

Für die Bebauung des brachliegenden Bahnhofareals in Zürich-Wollishofen schlagen wir eine lineare, offene Bebauungsstruktur entlang des Geleisefeldes vor, welche sich an den typologischen Merkmalen des Quartiers orientiert. Die Neubauten werden eigenständig entwickelt, um jeweils einen spezifischen Charakter je Gebäude zu erzeugen und die sequentielle Abfolge von Bauten und Freiräumen zu unterstützen. Gleichzeitig wird durch die Gebäudesetzung ein Raumkontinuum mit fliessenden Übergängen geschaffen: Ein sechsgeschossiges Ankunftsgebäude bildet zusammen mit dem denkmalgeschützten Aufnahmegebäude den Auftakt der Überbauung. Darauffolgend bildet das gemischt genutzte Laubenhaus den Übergang vom Bahnhofplatz zum durchgrünten Wohnquartier. Ein städtischer Kindergarten als zweigeschossiger, pavillonartiger Neubau schliesst den Verkehrsraum mit der Buswendeschleife der VBZ ab. Ein freistehender, punktueller Baukörper als «Stadtvilla im Grünen» schafft den Übergang zur losen Bebauungsstruktur nordwärts in Richtung Muraltengut. Sämtliche Gebäude werden über den inneren Freiraum erschlossen. Entsprechend soll eine Aktivierung der Vorzonen ermöglicht werden. Die Öffentlichkeit innerhalb der zusammenhängenden Stadtsequenz nimmt vom Bahnhofgebäude nordwärts graduell ab. Ab dem 1.Obergeschoss werden entsprechend der typologischen Differenzierung der Häuser unterschiedliche Wohnqualitäten angeboten, wobei eine grosse Mehrheit der Wohnungen Seesicht erhält. Die Neubauten werden strukturell als hybride Bauten in Holz und Beton geplant. Im architektonischen Ausdruck wird eine Differenzierung der Neubauten aufgrund der Lage und Nutzung entwickelt.

Hagmannareal

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Hagmannareal

Neubau Mietwohnungsbau

in Zusammenarbeit mit weberbrunner architekten ag, Mitarbeit Planung & Ausführung: Ana Palancar, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

7'875m2 GF (1.Etappe)

23.7 Mio CHF (1.Etappe)

Fertigstellung 2017 (1.Etappe)

Familie Hagmann

Fotograf Georg Aerni, Volker Schopp

Der Projektperimeter befindet sich in Winterthur Seen und liegt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Es ist nun die Absicht, auf den Grundstücken in 2 Etappen ca. 120 Mietwohnungen zu realisieren. Die Topographie prägt das Areal wesentlich. In der Diagonalen gemessen ergeben sich Höhendifferenzen von ca. 13 Metern. Das Areal kann in 3 Bereiche unterteilt werden: einen höherliegenden Bereich im Südosten mit den bestehenden Gebäuden, ein nach Nordwesten abfallender Hang und ein tieferliegender Bereich an der Grundstrasse. Mit den neu zu planenden Wohngebäuden soll der abfallende Hang weiterhin als Freiraum erhalten bleiben. Hofgebäude (1.Etappe): Zusammen mit der Scheune wird ein neues Ensemble gebildet. Diese neue Gesamtfigur windet sich um einen zentralen Hof, der bewusst als dichter, räumlich klar gefasster Raum ausgebildet wird. Das Gebäude beginnt im Westen 3-geschossig, nimmt im Südflügel um 1 Geschoss zu und endet an der Arbergstrasse als 5-geschossiges Gebäude. Durch die Höhenstaffelung reagiert es angemessen auf die unterschiedlichen Nachbarschaften. Die unterschiedlichen Wohnungsgrössen werden im U-förmigen Gebäudekörper frei verteilt und tragen so zu einer guten Durchmischung bei. Die meisten Wohnungen profitieren von einem privaten Aussenzimmer und einer Verandaschicht zum Hof hin.

Rötschmatte

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Rötschmatte

Neubau Oberstufenzentrum

Mitarbeit Wettbewerb: Melina Fritsch, Katja Steger, Leonardo Meanti

6'565m2 GF

24.5 Mio CHF

Planung und Ausführung 2023-2026

Gemeinde Ins

in Zusammenarbeit mit Akeret Baumanagement AG

Das neue Oberstufenzentrum wird als kompaktes Volumen im südwestlichen Bereich des Projektperimeters positioniert. Als flächiges Gebäude nimmt es den Massstab der angrenzenden Sporthalle Rötschmatte auf. Zwischen den beiden öffentlichen Bauten liegt der bestehende Allwetterplatz als Bindeglied. Die kompakte Setzung des Neubaus erlaubt in einer späteren Etappe die Setzung eines weiteren Bausteines in der Zone für öffentliche Bauten. Das drei- bis viergeschossige Gebäude zeichnet mit seiner Höhenstaffelung die abfallende Topographie nach. Der Gebäudeeinschnitt zum südlich davorliegenden Ankunftsbereich markiert den Zugang des neuen Oberstufenzentrums und schafft eine klare Adressierung. Das Erdgeschoss wird mit den gesamtschulischen Nutzungen und den Empfangsräumen beim Haupteingang bespielt. Im 1.Obergeschoss sind die Fachklassenzimmer und der Lehrpersonenbereich untergebracht. Ab dem 2.Obergeschoss werden die 15 Klassenzimmer auf eineinhalb Geschossen angeordnet. Eine mittig liegende, grosszügige Freitreppe verbindet alle Geschosse miteinander. Der tiefe Gebäudegrundriss wird mit zwei mittig liegenden Patios, welche bis ins 1.Obergeschoss reichen, gegliedert. So werden die innenliegenden Erschliessungsbereiche mit natürlichem Licht versorgt und erhalten dadurch die Qualität von Lernzonen. Die nutzungsneutrale Gebäudestruktur ermöglicht dauerhafte Flexibilität und Anpassbarkeit, so dass unterschiedliche Unterrichtsformen von der heutigen Unterrichtsform bis zur offenen Lernlandschaft realisiert werden können.

Aarburg

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Aarburg

Neubau Wohnhaus Baufeld E Oberstadt Aarburg

Mitarbeit Wettbewerb: Tobias Grabowski, Filip Zuman Mitarbeit Planung: Sofia Terceros, Pavel Sefcik

11'165m2 GF (2.Etappe gesamt)

ca. 16 Mio CHF (2.Etappe gesamt)

Planung und Ausführung 2021-2024

Artemis Immobilien AG

Der vorliegende Projektvorschlag versteht sich als volumetrische Weiterentwicklung der Bauten aus der ersten Etappe. So übernehmen die Neubauten auf den Baufeldern D und E die klar geschnittene Volumetrie des angrenzenden Baufeldes C. Diese drei Häuser werden hangaufwärts durch die vorgelagerten Sockelbauten gefasst. Die Gestaltung der Sockelzone wird auf den neu zu planenden Baufeldern weitergeführt, so dass ein übergeordnetes Ganzes entsteht. Das Baufeld F grenzt nordwärts an den gemeinschaftlichen Platzraum. In der übergeordneten Betrachtung der Wohnsiedlung bildet der Neubau mit seinen gestaffelten Stirnfassaden eine formale Analogie zum Haus auf dem Baufeld A. Die gestalterische Vielfalt wird sowohl auf der Ebene der Wohnungsgrundrisse als auch auf der Ebene des architektonischen Ausdrucks entwickelt. Die Wohnungen in den Neubauten werden durch offene Raumabfolgen des Wohn-/Essbereiches zusammen mit einer Raumhöhe von 2.65m im Licht geprägt. Die in der Diagonalen entwickelte Raumabfolge über die gesamte Gebäudetiefe stellt hier eine neue Qualität dar. Für die Fassadengestaltung der Neubauten werden übergeordnete Themen wie die Materialität und die Horizontalität der Bauten aus der ersten Etappe übernommen. Der gestalterische Ausdruck der Neubauten wird dann weiter angereichert mit eingeständigen Themen: Eine offene, vertikale Holzlattung lässt die Neubauten leicht erscheinen. Jeweils zum Landschaftsraum hin treten die privaten Aussenräume leicht aus der Fassadenflucht hervor und ermöglichen Ausblicke in die Landschaft. Die Neubauten tragen mit diesen gestalterischen Mitteln zu einer Vielfalt in der Wohnsiedlung Oberstadt bei.

Oberrüti

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Oberrüti

Neubau Schulräume und Doppelsporthalle

Mitarbeit Planung & Ausführung: Mario Soppelsa, Nino Soppelsa, Filip Zuman

2'500m2 GF

10.3 Mio CHF

Fertigstellung 2021

Gemeinde Oberrüti

Baumanagement: Laterza Graf Baupartner AG; Fotograf: Beat Bühler

In der gewachsenen Schulanlage werden die verschiedenen Funktionen (Schul-/Sporträume) je unterschiedlichen Häusern zugeordnet. Der gemeinsame Pausenhof spannt sich zwischen diesen Häusern auf. Die übergeordnete Sichtachse vom Wald zur Kirche verläuft mittig über das Schulareal und verknüpft die einzelnen Nutzungen und Aussenräume untereinander. Dieses ortsbauliche und funktionale Prinzip wird mit der Erweiterung aufgenommen und zusätzlich gestärkt. Die neu geforderten Nutzungen werden in zwei separate Gebäude untergebracht: Die neue Sporthalle im westlichen Arealteil als öffentlicher Auftakt ins Dorf von der Hauptstrasse her und das neue Werkgebäude, welches im östlichen Baubereich zu liegen kommt und die Anbindung zur bestehenden Schulanlage gewährleistet. Ein drittes Volumen als Geräteraum und gedeckter Unterstand grenzt den neuen Pausenbereich zur offenen Landschaft hin ab. Mit der vorgeschlagenen Disposition wird ein gefasster, naturnaher Aussenraum gebildet. Der entstehende Pausenraum ist Teil der Serie von Aussenräumen in gestaffelter Höhenlage. Er bildet die Adressierung: der Ankunftsort ist nicht ein Gebäude sondern ein Platz. Die Dachausbildung der Neubauten unterstützt durch die entstehenden Giebelformationen den Zusammenhalt der Schulbauten und ermöglicht eine harmonische Einbettung der Baukörper in den ländlichen Kontext. Die additive Aneinanderreihung einzelner Giebeldächer verweist auf die jeweils spezifische Nutzung und verleiht den Gebäuden einen identitätsstiftenden Ausdruck.

Tulpenstrasse

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Tulpenstrasse

Ersatzneubau Wohnhaus Tulpenstrasse

Mitarbeit Planung: Katja Steger; Gesamtprojektleitung GP: Mario Soppelsa

4'413m2 GF

17.0 Mio CHF

Planung und Ausführung als Generalplaner 2022-2025

Pensionskasse BVK

in Zusammenarbeit mit Laterza Graf Baupartner AG

Abgeleitet aus der Analyse vor Ort schlagen wir ein neues Wohnhaus mit 36 Mietwohnungen vor. Dieses positioniert sich ähnlich zum bestehenden Gebäude entlang der Tulpenstrasse. Weiterhin sollen alle Wohnungen von der attraktiven Südlage und dem umgebenden Baumbestand profitieren. Das wird erreicht, indem die Fassadenabwicklung des Gebäudekörpers gegen Süden vergrössert wird. Diese «Finger» wachsen in den Gartenraum und verzahnen sich mit ihm. Durch das Element der Staffelung wird das Volumen in seiner Erscheinung angenehm gegliedert, auch zur Tulpenstrasse hin. Das Attikageschoss entwickelt sich aus der Staffelung und reagiert mit angemessenen Rücksprüngen zu den Nachbarsbauten hin. Die bestehende Topographie mit Höhendifferenzen in Nord-Süd-Richtung von bis zu 1 Meter wird dazu genutzt, zur Strasse hin «Wohnen im Hochparterre» anzubieten bei gleichzeitigem bodenebenen Austritt in den südlichen Gartenraum. Alle Wohnungen profitieren von der Zuwendung des Wohnbereiches zum Gartenraum hin. Die Wohn- und Essbereiche organisieren sich dabei entweder über Eck oder erlauben das Wohnen zwischen Strassen- und Gartenraum. Die zwei- respektive dreiseitige Orientierung führt zu einer hohen Wohnqualität und einer guten Besonnung. In den Obergeschossen bieten eingezogene Loggien gegen Süden gut möblierbare Aussenräume. Diese werden durch nordseitige Küchenbalkone ergänzt, welche zum kurzzeitigen Verweilen einladen oder als Kräutergarten genutzt werden können. Die Wohnungen im Erdgeschoss erhalten einen bodenebenen Gartensitzplatz, die Attikawohnungen profitieren von attraktiven Terrassen.

Schaffhausen

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Schaffhausen

Neubau Turnhalle mit Schulerweiterung

Mitarbeit Wettbewerb: Tobias Grabowski, Filip Zuman; Mitarbeit Planung: Tobias Grabowski, Katja Hewing

3'100m2 GF

noch offen

Planung und Ausführung 2021-2026

Stadt Schaffhausen

in Zusammenarbeit mit Laterza Graf Baupartner AG

Mit der Setzung zweier Neubauten soll das historisch gewachsene Ensemble von Einzelbauten gestärkt werden. So wird im nördlichen Grundstücksteil eine dichte, aber zugleich nach Süden durchlässige Bebauung ausgebildet. Ein kompakter, dreigeschossiger Neubau mit Turnhalle und zwei darüberliegenden Klassengeschossen ergänzt das bestehende Schulareal und liegt mit der Stirnfassade an der Stokarbergstrasse, so dass der Pausenhof westwärts räumlich gefasst wird. Die alte Turnhalle erfährt einen Rückbau in ihren historischen Zustand, so dass im Herzen des nördlichen Arealteils genügend Platz entsteht für einen niedrigen Pavillon. Dieser wird, leicht abgedreht, als interner, öffentlicher Bau neuer Dreh- und Angelpunkt der Gesamtanlage, ohne aber das Raumkontinuum im Ganzen und insbesondere im Südteil des Areals zu unterbrechen. Der Schulneubau lässt das Volumen der unterirdischen Turnhalle um ein Vollgeschoss aus dem Boden kommen, so dass von den Aussenanlagen eine schöne Einsicht in die Halle sichergestellt ist. Zwei Einschnitte an den Ecken einer seitlich an die Turnhalle angelagerten Erschliessungsschicht markieren den Eingang. Über die zwei Eingänge erreicht man das Treppenhaus, das die Obergeschosse mit den Unterrichtsräumen erschliesst. Diese sind mit einer zenital belichteten Halle zusätzlich über eine interne Treppe erschlossen. Der archetypische Pavillon nimmt die Funktion der Tagesbetreuung auf. Die alte Turnhalle wird zum Mehrzwecksaal umgenutzt. Mit dem Rückbau in den ursprünglichen Zustand wird auch das Eingangsportal vom Pausenhof her reaktiviert.

SueTil Neuhegi

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SueTil Neuhegi

Neubau Miet- und Eigentumswohnungen mit Gewerbeflächen

in Zusammenarbeit mit weberbrunner architekten ag, Mitarbeit Planung & Ausführung: Filip Zuman, Christoph Wiesner, Nina Hug, Mario Soppelsa

52'880m2 GF

85.0 Mio CHF

Fertigstellung 2018

Allianz Suisse AG, Implenia Immobilien AG

Fotograf Beat Bühler

Mit dem Studienauftrag soll eine Wohnüberbauung mit ca. 300 Wohnungen und Gewerbeflächen im Erdgeschoss geplant werden. Ein übergeordnetes Regelwerk (Hybrid-Cluster-Bebauung) definiert die baurechtlichen Rahmenbedingungen. Mit dem Zusammenschluss zu einer Grossform wird ein maximaler, frei zu bespielender Innenhof erzeugt. Dieser dient der neuen Bebauung als identitätsstiftendes Element. Durch eine Staffelung der hinteren Gebäudezeile wird erreicht, dass sich das Gebäude gut in den nachbarschaftlichen Kontext einordnet. Einschnitte in den oberen Geschossen gliedern den Gebäudekörper und bilden attraktive Terrassenwohnungen auf unterschiedlichen Geschossen. Einschnitte im Erdgeschoss markieren die beiden Plätze mit ihren gewerblichen Nutzungen und verbinden diese untereinander. Die Wohnungstypen sind direkt aus der Schnittfigur mit den unterschiedlichen Gebäudetiefen abgeleitet und daher durch ihre Lage im Gebäudekörper geprägt. Sie folgen dem Prinzip einer freien Raumfigur, welche die gemeinschaftlichen Bereiche aufnimmt. Durch ein angeschlossenes, offenes Zimmer erfahren sie jeweils eine räumliche Erweiterung. Kombiniert mit einer Raumhöhe von 2.65 Metern entwickeln die Wohnungen so eine Grosszügigkeit. Dieses Grundprinzip wird an unterschiedliche Aussenräume geknüpft, wodurch eine Vielzahl an Wohnungstypen entsteht.

EKM Wetzikon

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EKM Wetzikon

4 Ersatzneubauten als modulare Kindergarteneinheiten (2-fach, 3-fach)

Mitarbeit Wettbewerb: Katja Steger, Joelle Schmid; Mitarbeit Planung: Katja Hewing; Gesamtprojektleitung GP: Nino Soppelsa

630m2 GF (3-fach KiGa), 445m2 GF (2-fach KiGa)

16.0 Mio CHF

Planung und Ausführung als Generalplaner 2022-2027

Stadt Wetzikon

in Zusammenarbeit mit BGS & Partner Architekten (Baumanagement)

Die vier Kindergärten Baumgarten, Egg, Goldbühl und Kempten in Wetzikon sollen ersetzt werden. Es wird eine Elementbauweise gesucht, welche modular und situativ für alle vier Ersatzneubauten angewendet werden kann. Wir schlagen ein stapelbares System in Holzelementbauweise vor. Das Konzept basiert auf einem quadratischen Grundriss und einer vorgelagerten Laubenerschliessung. Der Fussabdruck der Neubauten ist bei den Zweifach- und Dreifachkindergärten identisch. Die dritte Kindergarteneinheit wird folgedessen im 1.Obergeschoss angeordnet und über eine Aussentreppe direkt erschlossen. Angrenzend an diesen liegt auch der dazugehörige Aussenraum als Pergolaterrasse. Die identische Ausbildung der Konstruktion für die 4 Kindergärten sowie der hohe Repetitionsgrad generieren eine effiziente Herstellung und es wird eine zukünftige Erweiterbarkeit respektive Rückbaubarkeit bei allen vier Parzellen ermöglicht. Die Kindergärten werden von Südosten her über die vorgestellte Laubenschicht erschlossen. Hier liegen gleichzeitig auch die Trockenplätze. Der Garderobenraum bildet das Scharnier zwischen den Kindergartenräumen und den Aussenbereichen. Die Laubenschicht soll als Begegnungs- und Aufenthaltsort für die Kinder dienen. Das Layout weist eine einfache Grundstruktur auf. Über eine mittige Eingangszone mit separaten Garderobenbereichen werden die Kindergärten erschlossen. Dieser Bereich verbindet das Klassenzimmer mit der Aussenanlage und den Nasszellen. Die Tragstruktur der Zangenträger bildet sowohl innenräumlich wie auch im äusseren Erscheinungsbild ein prägendes Element und vermittelt eine leichte Werkstatt-Atmosphäre.

Wängi

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Wängi

Erweiterung Oberstufenschulhaus und Neubau Kindergarten- und Betreuungshaus

Mitarbeit: Reto Habermacher, Filip Zuman, Pavel Sefcik, Tiziana Schirmer, Tobias Grabowski

1'420n2 GF Neubau, 1'630m2 GF Erweiterung

18.5 Mio CHF

Planung und Ausführung 2020-2024

Volksschulgemeinde Wängi

in Zusammenarbeit mit Laterza Graf Baupartner AG

Mit der neu zu planenden Schulerweiterung in Wängi sollen einerseits betriebliche Defizite behoben werden, andererseits soll eine Entflechtung der verschiedenen Altersstufen herbeigeführt werden. Die Intervention beschränkt sich auf zwei Eingriffe auf dem Schulareal. Dadurch wird eine neue, klare und altersgerechte Zuordnung erreicht. Mit der Erweiterung des bestehenden Schulhaus Imbach II können sämtliche Schulräume der Oberstufe in einem Gebäude untergebracht werden. Der bestehende, terrassierte Pausenhof wird mit dem zweigeschossigen Erweiterungsbau räumlich klar gefasst. Die Erweiterung ordnet sich unter dem Thema «Weiterbauen der vorhandenen Bausubstanz» ins Gesamtbild der Schulanlage ein. Im Innern wird die räumlich strukturelle Logik des Bestandes fortgeschrieben. Aufgrund der räumlichen und betrieblichen Defizite schlagen wir einen Ersatzneubau am Standort des ehemaligen Wartheimgebäudes vor. Der dreigeschossige Neubau markiert neu den Arealeingang von der Steinlerstrasse her und bildet damit das «neue Gesicht» nach aussen hin. In der räumlichen Wahrnehmung und seiner Präsenz liest sich der Neubau als Pendant zum bestehenden markanten Dorfschulhaus. Die allseitige Ausbildung des Gebäudekörpers mit den Einschnürungen und Rückstaffelungen trägt zu einer adäquaten Adressbildung und einer Einordnung in den Kontext bei. Der Neubau wird so in die abfallende Topographie gesetzt, dass zwei Zugangsniveaus entstehen. Ein unteres Niveau dient dem Zugang zur Tagesbetreuung. Ein oberes Niveau erschliesst die beiden Kindergarteneinheiten direkt ebenerdig und schliesst auf gleicher Höhe wie der bestehende Kindergarten Steinler an.

Rüschlikon

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Rüschlikon

Neubau Schulhaus

Mitarbeit Planung & Ausführung: Tiziana Schirmer, Melina Fritsch, Tobias Grabowski; Gesamtprojektleiter GP: Mario Soppelsa

2'330m2 GF

11.9 Mio CHF

Planung & Ausführung als Generalplaner 2020-2023

Gemeinde Rüschlikon

Die Erweiterung der Schulanlage Moos in Rüschlikon versteht sich als ein konsequentes Weiterbauen der bestehenden, ursprünglichen Anlage von 1966. Der Neubau Trakt C wird direkt an den bestehenden Trakt B angebaut. Die Geschossigkeit der bestehenden Trakte wird zum Pausenplatz hin im Norden übernommen und südlich zum «Platanensaal» hin auf vier Geschosse erhöht. So wird die Gesamtfigur mit einem kopfartigen Abschluss akzentuiert. Gleichzeitig wird der Pausenhof mit dem Neubauvolumen räumlich klar gefasst. Der Duktus der bestehenden Trakte mit den Rückstaffelungen wird im Neubau weitergeführt. Das bestehende Vordach wird erweitert und führt nun vom Pausenhof um den Neubau Trakt C bis zum «Platanensaal». So werden die beiden Aussenräume über dieses Vordach räumlich angebunden. Gleichzeitig erfolgen sämtliche Zugänge ins Gebäudeinnere hier. Der Neubau schreibt die Idee der Abfolge von Trakten fort, bildet aber auch einen selbstbewussten Abschluss und ein Gegenüber zum Schulcampus Moos. Die drei Nutzungen werden horizontal geschichtet. Die Tagesbetreuung wird im Erdgeschoss angeordnet, die Räume für die Primarschule im 1.Obergeschoss, und die Räume für die Sekundarschule im 2. und 3.Obergeschoss. Im 3.Obergeschoss werden die Schulküchen mit eigenen Dachgärten untergebracht. Die Unterrichtsräume werden ringförmig um eine innere Halle angelegt. Die Halle als inneres Herzstück erhält einen doppelgeschossigen Luftraum als räumlich verbindendes Element zwischen der Tagesbetreuung und der Primarschule einerseits und zwischen den beiden Geschossen der Sekundarschule andererseits. So entsteht im Innern eine überraschende Grosszügigkeit mit doppelgeschossigen Clustereinheiten.

Stöcklimatt

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Stöcklimatt

Neubau Mietwohnungsbau

Mitarbeit Wettbewerb: Tiziana Schirmer, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

11'860m2 GF (Etappe 1+2)

ca. 40 Mio CHF (Etappe 1+2)

Projektwettbewerb 2019, 2.Preis

Gemeindeverband Chrüzmatt Hitzkirchertal

Die Frage der Form des Zusammenlebens unterschiedlicher Generationen bildet den Ausgangspunkt bei der Wohnüberbauung Stöcklimatt. Dabei war die Suche nach gemeinschaftsbildender, identitätsstiftender Architektur massgebend. Eine Gebäudekomposition aus vier abgewinkelten, viergeschossigen Gebäudezeilen schafft ein konzentriertes, gemeinschaftliches Inneres. Die Gebäude definieren im Innern klare Gebäudefluchten, nach aussen zu den Arealrändern greifen die Volumen in den Grünraum aus. Wie schon die Bestandesbauten werden die geometrischen Gebäudestrukturen nicht aus der Orthogonalität zum Strassenraum gebildet, sondern werden dahingehend entwickelt, dass sie sich frei in den Landschaftsraum ausdehnen und sich mit diesem verzahnen. Der Gemeinschaftshof wird ringförmig von einer gedeckten Arkade umschlossen, welche in den oberen Geschossen zur getrennten Laubengangerschliessung mutiert. Das jeweilige Gebäudepaar erfährt über ein Brückenelement einerseits eine starke Verbindung als reizvollen Begegnungsort und andererseits eine interessante Plattform als transitorisches Moment, welche zwischen öffentlichem Ankunftsort im Norden, resp. Landschaftsraum im Süden zu vermitteln vermag. Die Laubengangtypologie führt den Gedanken der Gemeinschaftlichkeit von der Erdgeschossebene weiter auf die Geschosse und erschliesst sämtliche Wohnungen auf sehr ökonomische Art und Weise. Die thematische Zweiseitigkeit von Gemeinschaftshof und Landschaftsraum charakterisiert sämtliche Kleinwohnungen. Die grösseren Wohnungen befinden sich jeweils an den Gebäudeköpfen und werden ebenfalls aus dem gemeinschaftlichen Umgang erschlossen. Sie wiederum beziehen sich vorwiegend auf den Landschaftsraum. Durch das Ausdrehen der Gebäudefigur sind die Wohnungen in Bezug auf die Besonnung sehr gut ausgerichtet.

Zelgli

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Zelgli

Umbau und Neubau Primarschulanlage

Mitarbeit Planung & Ausführung: Simona Zimmermann, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

1'185m2 GF

6.7 Mio CHF

Fertigstellung 2016

Gemeinde Killwangen

Baumanagement: Laterza Graf Baupartner AG; Fotograf: Radek Brunecky

Die Schulanlage Zelgli befindet sich an zentraler Lage in Killwangen. In den 70er Jahren wurde die Schulanlage erstellt. Die Gebäudekörper fügen sich als abgetreppte Volumen gut in den Hang ein. Die beiden Trakte werden über eine mittige Erschliessungszone erreicht. Diese 1-geschossige Erschliessungszone fungiert als «Gelenk» der Anlage und tritt als beidseitig vollflächig verglaster Durchschussraum in Erscheinung. Die nun geforderte Erweiterung nimmt die Qualitäten und Charakteristiken der bestehenden Anlage auf und denkt sie weiter: Das neue Volumen wird östlich an den bestehenden Schulhaustrakt angebaut. Analog zur bestehenden Erschliessungszone wird auch hier mit einem eingeschossigen «Gelenk» an die Anlage angebaut. Hier werden die Aula und der gedeckte Pausenbereich untergebracht und können sowohl von den bestehenden Unterrichtsbereichen, wie auch vom projektierten Anbau direkt erreicht werden. Der neue Schultrakt tritt als zweigeschossiger Gebäudekörper in Erscheinung. Die neuen Unterrichtsräume im 1.Obergeschoss gliedern sich um eine innere Halle, die über 2 Lichthöfe gut belichtet wird. Im Erdgeschoss befinden sich die Räume für die Lehrerschaft. Über die Lichthöfe werden die beiden Ebenen visuell miteinander verbunden.

Engelstrasse

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Engelstrasse

Neubau Zweifamilienhaus

Mitarbeit Planung & Ausführung: Bartosz Bukowski, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

780m2 GF

1.6 Mio CHF

Fertigstellung 2014

privat

Fotograf Radek Brunecky

Die Parzelle befindet sich an erhöhter, ruhiger und sonniger Lage am Dorfrand von Esslingen. Die Qualitäten des Grundstücks werden massgeblich durch die Topographie und die südöstlich angrenzende Freifläche bestimmt. Während man im Erdgeschoss vom unmittelbaren Gartenbezug profitiert, eröffnen sich aus dem Dachgeschoss attraktive Blicke über die Obstbäume hinweg Richtung Voralpen. Die beiden zu erstellenden Wohneinheiten sollen maximal von den Qualitäten des Ortes profitieren. Daraus und aus den baurechtlichen Rahmenbedingungen entstanden zwei ineinandergeschobene „Häuser“. Die Wohnungen werden über 3 Geschosse organisiert, wobei jedes Geschoss seinen eigenen Charakter hat: Das Erdgeschoss als offener Grundriss um einen mittigen Kern mit raumhohen Fensteröffnungen über Eck, das Obergeschoss als introvertiertes Geschoss mit den Schlafzimmern und der Dachraum als offener, erweiterter Wohnraum mit vollverglasten Giebelfassaden. Die hausinterne Erschliessung wird als Weg durch das Gebäude verstanden, welcher die verschiedenen Ebenen visuell miteinander verbindet. Von aussen soll das Gebäude als skulpturaler Körper in Erscheinung treten. Aussenwand und Dachfläche werden als Einheit wahrgenommen. Der dunkle Farbton verleiht dem Gebäude eine edle Ausstrahlung und erzeugt einen schönen Kontrast zum weissen Innern.

Horgen Oberdorf

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Horgen Oberdorf

Wohn-,Büro- und Gewerbeflächen

inkl. Umnutzung denkmalgeschützte Fabrik

44'600m2 GF

Studienauftrag 2019, Endauswahl

Realstone SA

Das ehemalige Schweiter-Areal in Horgen Oberdorf wird in Zukunft den oberen Pol im Stadtgefüge Horgens bilden. Die Gesamtvision für das Marketing des Areals (urban, naturnah) ist breit abgestützt, aber dadurch auch wenig spezifisch. Entsprechend wird die „Etikette“ für das Areal an das Teilgebiet B delegiert, gut einsehbar an den Geleisen. Die vorherrschende lineare Bebauungsstruktur, eingespannt zwischen dem Gleisraum und der Neugasse, wird fortgeführt und mit Zeilenbauten ergänzt. Es entsteht ein Binnenraum, die „Hofgasse“, welcher über alle Teilbereiche führt, und so auch künftige Entwicklungen, wie zum Beispiel auf Baufeld B3, miteinbeziehen kann. Entlang der Dammstrasse dient der historische Fabrikbau als Ausgangslage, dessen Präsenz durch den eingezogenen Platz mit Kuchenbaum gefestigt wird. Der westliche flächige Anbau aus dem Jahre 1961 wird rückgebaut und anstelle dessen der historische Fabrikbau um weitere 2 Achsen erweitert. Der stirnseitige Abschluss ist nun wieder wie ursprünglich in seiner gesamten Höhe wahrnehmbar und definiert den neu geschaffenen Platz. Die „Quartierrampe“ am Sockel des Altbaus vermittelt zwischen der als Spielstrasse neu gestalteten Dammstrasse. Die beiden zeilenförmigen Neubauten auf dem Baufeld B2 basieren auf einer klaren, einfachen Grundstruktur. In den oberen Geschossen lösen sich die Zeilenbauten in turmartige Punktvolumen auf, die schachbrettartig zueinander angeordnet werden um möglichst viele Wohnungen mit Seeblick anbieten zu können. Die Staffelung der hinteren Zeile entlang der Neugasse lässt so zudem die Sonne (Reaktion auf die Nordhanglage mit Seeblick) in die Hofgasse einfallen und dem oberhalb liegenden gläsernen Panorama-Bürobau weiterhin freie Sicht Richtung Zürichsee.

MEWA Areal Wädenswil

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MEWA Areal Wädenswil

Wohn-, Büro- und Gewerbeflächen

Mitarbeit Wettbewerb: Filippo Brutto, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

27'180m2 GF

66.2 Mio CHF

Projektwettbewerb 2018, 2.Preis

Blattmann Metallwaren AG, Gemeinde Wädenswil, Tuwag

Die Industrieareale prägen die Stadt Wädenswil bis heute. Die Weichen für die Transformation hin zu einer zukunftsgerichteten Mischnutzung sollen nun auf dem Areal der Blattmann Metallwarenfabrik definitiv gestellt werden. Mit dem Projektvorschlag wird auf die vorgefundene, heterogene Bebauungsstruktur reagiert, indem entlang der Zuger- und Büelenstrasse zwei unterschiedliche Bautypen vorgeschlagen werden: Die Zugerstrasse wird mit drei Zeilenbauten räumlich gefasst. Die fünf- resp. sechsgeschossigen Gebäude bilden den urbanen Auftakt zum neuen MEWA-Areal. Zusammen mit dem bestehenden Haus Myrthe wird als Auftakt eine atttraktive Platzsituation geschaffen. Auch die viergeschossigen Bauten entlang der Büelenstrasse und des Büelenweges folgen dem Strassenraum. Sie bilden jedoch immer wieder Nischen, welche die Eingänge markieren. Mit einer feinen Höhenstaffelung wird auf die ansteigende Topographie reagiert. Diese beiden Bebauungsmuster treten im Innern des Grundstücks in einen Dialog und lassen zusammen mit dem freigelegten Bachverlauf einen attraktiven, ruhigen inneren Siedlungsraum entstehen. Die Gewerbeeinheiten werden erdgeschossig am MEWA-Platz angeordnet. Vorgestellte Arkaden stärken die Adressierung des Gewerbes. Entlang der Zugerstrasse werden flexible Büro- respektive Ateliereinheiten vorgeschlagen. Das abfallende Terrain wird dabei genutzt, um unterschiedliche Raumhöhen anzubieten. Entsprechend der Lage und Typologie entstehen ganz unterschiedliche Wohnformen: Die Wohnungen der Zeilen sind urban geprägt und leben von der Zweiseitigkeit Strasse - Grünraum. Die Wohnungen entlang der beiden Quartierstrassen profitieren von der attraktiven Zuwendung zum Grünraum und zur Sonne hin. Gartenlauben als private Aussenräume lassen die Bewohner an der Natur teilhaben.

Riedacker

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Riedacker

Ersatzneubau Mietwohnungen

Mitarbeit Wettbewerb: Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

12'855m2 GF

33.7 Mio CHF

Projektwettbewerb 2018, 2.Preis

Baugenossenschaft Glattal Zürich

Eine gebogene, fünfgeschossige Zeile erstreckt sich vom Luchswiesenweg zur Altwiesenstrasse hin. Die spezifische Geometrie der Parzelle erweist sich dabei als geradezu ideal. Durch die Konzentration der Baumasse entlang der Parzellengrenze gegen Norden entsteht südwärts ein maximal grosser Gartenraum mit idealer Belichtung und maximaler Distanz zu den Nachbarschaften. Mittels der einen Figur werden klare Aussenräume geschaffen: ein im Norden liegender Adressierungs- und Zugangsbereich und ein südwärts liegender Gartenraum. Die Grösse der Zeile wird mit verschiedenen Massnahmen auf die kleinteilige Nachbarschaft heruntergebrochen. Einerseits gliedern vorspringende Gebäudeteile in einem regelmässigen Rhythmus die Gebäudelänge, andererseits folgt die Zeile mit ein Meter Höhenversätzen der nach Norden hin abfallenden Topographie. Kommt dazu, dass das geometrische Phänomen des Bogens die Zeile auf der konkaven Seite kürzer in Erscheinung treten lässt, und auf der konvexen Seite das Gebäude gar nicht in der vollen Länge wahrgenommen werden kann. Die durchgesteckten Wohnungen ermöglichen den Bezug zum Zugangs- wie auch zum Gartenraum. Räumlich prägendes Element ist die gestaffelte Raumabfolge von Küche, Essen und Wohnen. Dieser Grundtyp wird jeweils für eine 3.5 und 4.5 Zimmer Wohnung angewandt und alternierend gespiegelt. Diagonalblicke in die Tiefe der Wohnung schaffen Grosszügigkeit. Durch den vorspringenden Gebäudeteil entstehen für einen Grossteil der Wohnungen dreiseitige Ausblicke. In den gemeinschaftlichen Bereichen der Wohnungen wird die Geometrie der Kurve spürbar. Die Wohnungen öffnen sich zum Gartenraum und zur Sonne hin.

Rapperswil

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Rapperswil

Neubau Mietwohnungsbau

Mitarbeit Wettbewerb: Filippo Brutto, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

16'140m2 GF

ca. 45 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2017, 3.Preis

Gebäudeversicherung Kanton St.Gallen

Die bestehende Siedlung aus dem Jahre 1948 wurde in der Tradition der Gartenstadt erbaut. Die längs und quer zu den Strassen ausgerichteten Gebäude sind von grosszügigen Grünflächen umgeben. Ein über die Jahre gewachsener imposanter Baumbestand bespielt die Grünflächen innerhalb der Siedlung. Mit der nun geforderten Verdichtung sollen die vorhandenen Qualitäten erhalten, akzentuiert und neu interpretiert werden. Mit einem Gebäudeensemble von sechs kompakten Volumen und dem bestehenden Gebäude des Erweiterungsperimeters werden die Raumkanten des Gevierts definiert und gleichzeitig wird eine offene grüne Mitte geschaffen. Diese bildet durch ihre Dimension einen aussergewöhnlichen quartierübergreifenden Grünraum, welcher der neuen Siedlung trotz baulicher Verdichtung eine eigene Identität und Grosszügigkeit bietet. Es werden drei verschiedene Haustypen vorgeschlagen. Dadurch entstehen Wohnungen mit ganz unterschiedlichen Qualitäten und Grundrisszuschnitten. Über einen einheitlichen Gebäudeausdruck werden die verschiedenen Haustypen zu einem Gesamtbild zusammengeführt. Die Gebäudevolumen sind durch eine vorgelagerte Holzlaube gegliedert, welche den Häusern als Erschliessung, Aussenraum und Filter für die Sicht nach aussen dient. Sie wird bei den 3 Haustypen zu unterschiedlichen Aussenraumsituationen geformt – von vorspringenden Balkonen bis zu introvertierten Loggien. Die gewählte Gebäudestruktur wird als vorfabrizierter Holzbau vorgeschlagen, was auf das additive System der Wohnungen verweist. Die Baukörper sind vom Terrain abgehoben und schaffen so einen leichten und eleganten Kontrast zur üppigen Natur der Gartenanlage.

Reichenbachstrasse 118 BE

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Reichenbachstrasse 118 BE

Neubau Mietwohnungen

Mitarbeit Wettbewerb: Ricardo Guimaraes, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

11'860m2 GF

45 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2017, Endauswahl

Immobilien Stadt Bern

Das Baufeld zeichnet sich durch seine exponierte Lage und seine unterschiedlichen Nachbarschaften aus. Mit dem gewählten Bautypus der Winkelfigur werden auf der kleinmassstäblichen Ebene Nischen geschaffen, währenddem durch die Multiplikation und versetzte Anordnung von dreier dieser Gebäudevolumen eine Gesamtfigur entsteht, die im Kontext zu bestehen vermag. Die Figur entwickelt sich aus den nachbarschaftlichen Begebenheiten und schafft zwei grosszügige Freiräume: Zum südlichen Amphitheater tritt das Gebäudevolumen zurück und lässt zusammen mit dem sehr schönen Baumbestand eine Grünfläche für die Bewohner entstehen. Durch den Rücksprung zur Reichenbachstrasse entsteht ein zweiter Aussenraum. Zu den erdgeschossigen Freiräumen wird eine gemeinschaftliche Dachterrasse vorgeschlagen. Mit der gewählten Erschliessungstypologie werden diese beiden Freiraumebenen verbunden: Ein System von zweigeschossigen Laubengängen windet sich um die Winkelbauten und führt diese an ihren Enden wieder zusammen. Die Wohnungen werden durch eine Kombination von 4-Spännern und einer Laubengangtypologie erschlossen. Es entsteht eine Vielzahl an unterschiedlichen Wohnformen: Entlang den Laubengängen werden Maisonettewohnungen angeboten. Um die Treppenkerne werden jeweils 4 Geschosswohnungen organisiert. Der architektonische Ausdruck leitet sich direkt aus den gebäudetypologischen Überlegungen ab. Dem System der direkten Lastabtragung folgend werden die Fenster direkt übereinander angeordnet, wodurch eine elegante, vertikale Fassadengliederung entsteht. Überlagert wird diese mit den horizontalen Ebenen der Laubengänge.

Posieux

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Posieux

Konferenzgebäude

Mitarbeit Wettbewerb: Filippo Brutto, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

2'040m2 GF

9 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2017, 6.Preis

Bundesamt für Bauten und Logistik

Der Campus Agroscope Posieux ist eingebettet in eine weite, offene Landschaft. Westlich und nördlich wird das Areal durch zwei Laborgebäude begrenzt. Dazwischen soll ein neues Restaurant- und Konferenzgebäude erstellt werden. Die Bauparzelle ist geprägt durch die von West nach Ost abfallende Topographie. Ein eingeschossgies, quadratisches Volumen besetzt die nordwestliche Ecke der Parzelle. Unter dem Dach werden der Konferenzsaal, das Restaurant, die Produktionsküche und die Bibliothek auf einer Ebene angeordnet. Das Dach kragt allseitig aus und wird an seinen vier Seiten durch Betonkerne stabilisiert. So scheint es von aussen, als würde das Dach alleine von diesen vier Betonkernen getragen. Die abfallende Topographie wird in das Gebäude genommen und im Innern erfahrbar gemacht. Es entstehen Raumhöhen von vier bis fünfeinhalb Metern. Der allseitig verglaste Pavillon lässt die Landschaft hindurch fliessen. Man betritt das Gebäude über die vier vorangestellten Kerne. Eingangstore lassen sich am Morgen öffnen und signalisieren den Leuten, dass das Haus offen ist, wie bei einer Scheune. Jedem der vier Kerne wird eine spezifische Eingangsfunktion zugeteilt. Der östliche Kern bildet das Hauptportal, der südliche den zweiten Eingang vom oberen Zugangsniveau, der westliche Kern beinhaltet den Zugang zur Hauswartwohnung, und der nördliche Kern dient als Anlieferungs- und Personalzugang der Produktionsküche. Die schweren Gebäudekerne und die feine Glaskonstruktion stehen in einer gegenseitigen Wechselwirkung zueinander: Während im Verlaufe des Tages die Gebäudekerne den Raum definieren, sind es in der Dämmung und bei Dunkelheit die ausgeleuchteten Räume, die nach aussen strahlen.

Allmend

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Allmend

Neubau Schulhaus mit Einfachturnhalle

Mitarbeit Wettbewerb: Nora Zoppi, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

6'350m2 GF

39.0 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2016, 4.Preis

Immobilien Stadt Zürich

Das neue Schulhaus Allmend liegt als zentrales Baufeld des Green City Areals an der übergeordneten Freiraumachse vom Sihlraum zur Entlisberger Hangkante. Eine Fussgängerpasserelle soll die Vernetzung der Freiräume ermöglichen. Es wird ein kompakter, viergeschossiger Solitär vorgeschlagen. Die Passerelle Haspelsteg wird an das neue Schulhaus angelagert, und damit integrierender Teil der Schulanlage. Durch die gewählte Setzung entsteht im Norden der Parzelle ein neuer Freiraum, welcher sowohl Pausenplatz wie auch Ankunftsort von der Passerelle ist. Im Süden wird der Maneggplatz räumlich gefasst, und verbindet die beiden Ankunftsorte Spinnereiplatz und den Passerellenabgang. Über den Pausenplatz betritt man das grosszügige Foyer im Erdgeschoss. Hier befinden sich die gemeinschaftlichen Räume und der Zugang zur Sporthalle. Eine quer durchs Gebäude verlaufende Erschliessungskaskade verbindet alle Geschosse miteinander. Gleichzeitig wird so der Pausenplatz auf Stadtniveau mit dem Allwetterplatz auf dem Dach verbunden. Die Unterrichtsräume sind um eine gemeinsame Halle angeordnet, welche dank aussenliegenden Fluchtbalkonen bespielt werden kann. Die äussere Erscheinung des Schulhauses nimmt Bezug zur industriellen Geschichte des Ortes. Eine feingliedrige, schwarze Stahlstruktur aus profilierten Stützen und Deckenverkleidungen gliedert die Fassade regelmässig. Die warme Farbigkeit der Stoffmarkisen kontrastiert die zurückhaltende dunkle Erscheinung der Stahlfassade. Im Innern setzt sich die Industrieästhetik fort. Die Stahlstruktur aus Stützen und Trägern wird offen gezeigt. Ebenso wird die Verbunddecke aus Trapezblech und RC-Beton in den Innenräumen sichtbar gemacht.

Bauhaus Museum Dessau

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Bauhaus Museum Dessau

Neubau Museum mit Freianlagen

Mitarbeit Wettbewerb: Takuto Ihara, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

5'530m2 GF

25 Mio Euro

Internationaler Realisierungswettbewerb 2015, Endrunde

Stiftung Bauhaus Dessau

Die bestehende Stadtstruktur zeigt sich sehr heterogen, sowohl bezüglich der Entstehungszeit und –geschichte als auch der Grundflächen und Volumen. Die Antwort auf diesen vielschichtigen Ort ist eine fragmentierte Gebäudestruktur, welche am Übergang von Stadt zu Park an der Kavalierstrasse liegt. Die 2-geschossige Gebäudekomposition spannt sich im Stadtpark zwischen den bestehenden schützenswerten Bäumen auf. Kerne wachsen aus dem Erdboden und tragen die in Tiefe und Höhe leicht versetzten Volumen. Der Parkraum fliesst zwischen den Gebäudekernen hindurch. Die gleichermassen attraktiven Nutzungen des Museums und des Stadtparks bieten so das Potential zur gegenseitigen Aufwertung. So soll das Erdgeschoss als eine Art Stadtforum verstanden werden, welches seinen Beitrag zur Öffentlichkeit des Stadtparkes leistet. Das Gebäude erschliesst sich von allen Seiten hin zum mittig gelegenen Foyer, welches sich über beide Geschosse als inneres Atrium erstreckt und so visuell eine Verbindung von der Ausstellungsebene zur Zugangsebene schafft. Das luftig leichte Atrium kontrastiert zu den geschlossenen, schweren Museumskuben. Während im Verlaufe des Tages die Gebäudekörper die Räume definieren und sich die Glasebene nahezu auflöst, sind es in der Dämmung und bei Dunkelheit die ausgeleuchteten Räume, die nach aussen strahlen. Die einzelnen Ausstellungsbereiche gruppieren sich um das innere Atrium. In den verglasten Übergängen zwischen den einzelnen Museumskuben wird dem Besucher der Blick zum Park und zur Strasse hin freigegeben. Gleichzeitig fällt über diese Zwischenräume Licht in die darunterliegende Zugangsebene.

Laufen

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Laufen

Neubau Sekundarschulhaus, Doppelsporthalle

Mitarbeit Wettbewerb: Bartosz Bukowski, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

8'710m2 GF

39.0 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2014, 3.Preis

Baudirektion Kanton Basel-Landschaft

Das Konzept schlägt eine niedrige, flächige Bauweise vor, welche die südwestliche Ecke des Grundstücks einnimmt. Dadurch ordnet sich das Gebäude in der Höhe gut in die umgebenden Wohnbauten ein. Die Topographie des Ortes ermöglicht es, 2 Geschosse mit direktem Aussenzugang zu organisieren. Die neue Schulanlage wird in der Horizontalen organisiert. Dadurch gelingt es, die gesamten Klassenzimmer auf einer Ebene anzuordnen und somit eine maximale Freiheit an klassenübergreifenden Unterrichtsformen zu erhalten. Durch seine Struktur wird das Gebäude klar in 2 Bereiche unterteilt: Eine umlaufende äussere Schicht („Kranz“) und eine introvertierte innere Raumzone, die von den unterschiedlichen Sicht- und Raumbeziehungen lebt. In der äusseren Schicht werden alle Unterrichtsräume angeordnet. Die flexible Struktur lässt hier eine beliebige Unterteilung und Organisation zu. So ist es möglich, die einzelnen Nutzungen klar zu trennen (so wie auch in den Grundrissplänen eingetragen), jedoch ist auch eine viel freiere, durchmischte Bespielung denkbar. Im Innern bilden die Aula und die Präsenz der Turnhalle das Zentrum der Anlage. Insgesamt wird so dem Anspruch an eine lebendige, auf Synergien und Austausch beruhenden Anlage gerecht.

Herdernstrasse

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Herdernstrasse

Neubau Mietwohnungen

Mitarbeit Wettbewerb: Jan Westerheide, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

7'960m2 GF

20.5 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2014, Anerkennung

Immobilien Stadt Zürich

Im äusseren Hardgebiet lösen sich die Blockrandstrukturen allmählich auf. Insbesondere die Eckgebäude im Gebiet Hard/Letzi (z.B. Haus zum Eber, Hubertus) wurden schon im frühen 20. Jahrhundert gebaut. Oftmals blieb es aber bei der Markierung der Ecke an einer Strassenkreuzung. Der angedachte Blockrand wurde nie vervollständigt. Heute präsentiert sich das Gebiet als heterogenes Konglomerat unterschiedlichster Baustrukturen und Nutzungsinseln. Mit dem vorliegenden Projektvorschlag wird die klammerförmige Figur im Strassengeviert westlich vervollständigt. Das winkelförmige Gebäude folgt nach aussen hin den Verkehrsbaulinien. Zum Familiengartenareal hin wird die bebaubare Fläche durch ovale Einschnitte gegliedert. Die Hofseite des Gebäudes unterscheidet sich dabei klar vom äusseren, ruhigen Auftritt zum Strassenraum hin. So löst sich die klare Geometrie des Eckgebäudes zum Freiraum hin auf, und wird durch die Einschnitte fragmentiert. Es entsteht der Eindruck einer Komposition von Häusern, die sich um den Hof formieren. Um den gemeinschaftlichen Hof gruppieren sich die Grosszahl der Wohnungen. Die ovalen Einschnitte ermöglichen zudem ein nachbarschaftliches Gegenüber. Eine Filterschicht zum Hof hin vermittelt zwischen Innen und Aussen. Die Wohnungen haben hier ihre privaten Aussenräume.

Stadtraum HB

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Stadtraum HB

Büro- und Dienstleistungsgebäude

Mitarbeit Wettbewerb: Georg Krähenbühl, Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

17’000m2 GF

40 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2011

SBB Immobilien

Mit der Setzung einer durchgehend 40m hohen Gebäudescheibe soll der Auftakt zum neuen Stadtteil Europaallee gebildet werden. Die stark ausgeprägte horizontale Bewegung des Gleisraumes wird kontrastiert durch das schmale vertikale Gebäude. Zwei schmale Einschnitte gliedern die Gebäudescheibe, und ermöglichen unvermittelte Ein- und Ausblicke. Gleichzeitig entsteht eine mehrdeutige Lesbarkeit des Gebäudekörpers: Sind es drei aneinandergereihte Bauten, oder ein einziges Gebäude mit vertikalen Einschnitten. Die Büroeinheiten werden durch Einstülpungen im Erdgeschoss von der Europaallee erschlossen. Die Geschossflächen können über die Vertikale zu grösseren Einheiten zusammengehängt werden. Die Fassade gliedert sich in der Länge durch eine sägezahnartige Abwicklung. Die äussere Wahrnehmung spielt dabei insbesondere mit der Länge des Gebäudes. So wird die Fassade teils als horizontale Bänderung wahrgenommen, teils als vertikal gegliederte Fassade. Die Fächerung ermöglicht Diagonalblicke in die Tiefe respektive in die Höhe des Aussenraumes.

Schalmenacker

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Schalmenacker

Neubau Primarschulhaus, Dreifachsporthalle

Mitarbeit Wettbewerb: Mario Soppelsa, Nino Soppelsa

4200m2 GF

12.1 Mio CHF

Offener Projektwettbewerb 2010, 2.Preis

Gemeinde Rafz

Die Schulanlage Schalmenacker wurde um 1975 nach den Plänen von Ulrich J. Baumgartner erstellt. Zwei klar ausgerichtete Gebäudekörper werden über eine angehobene Pausenplatzebene erschlossen. Durch die Erweiterung wird die bestehende Pausenplatzebene mit einem flachen Gebäude, welches in den Landschaftsraum hineingreift, erweitert. Die neue Gesamtanlage wird so westlich zu einem klaren Abschluss gebracht. Gleichzeitig wird die Ebene des bestehenden Pausenplatzes mit dem Rafzer Feld über eine Freitreppe stärker verbunden. Unter der erweiterten Pausenplatzebene werden die neu geforderten Nutzungen untergebracht; nördlich die Mehrzweckhalle und südlich die zusätzlichen Unterrichtsräume für einen Grund-/Basisstufenunterricht. Hierbei entwickelten wir eine offene eingeschossige Lernlandschaft, die sich aus 6 Grundmodulen mit dazugehörigem Aussenraum zusammensetzt. Der modulare Aufbau ermöglicht unterschiedliche Bespielungsszenarios - vom klassischen Frontalunterricht bis zur Themenwoche in grösseren Klassenverbänden. Die Erscheinung und Materialisierung des Gebäudes ist im Wesentlichen durch die Struktur bestimmt. Das Baumaterial Holz stärkt den angestrebten pavillonartigen Charakter des Gebäudes und soll als naturnahes, rohes Baumaterial wahrgenommen werden.

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